Tage des Honigs

23.02.2018 - 24.02.2018
Pazin,

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13. internationale Ausstellung und fachwissenschaftliches Treffen

Bei der Wahl des Imkers, bzw. Honigverkäufers, ist es wie bei der Wahl eines Cafés und des lieb gewonnen Kaffees. Man sucht ihn sich nur einmal aus und bleibt dann dabei. Die Kaiserin Maria Theresia machte zu ihrer Zeit die Bienenzucht zu einem geschützten Gewerbe. "... Damit sich die Bienenzucht möglichst bald im Volk ausbreitet, wird sie für immer von allen Steuern und Abgaben freigestellt... " steht im Patent über die Bienenzucht aus dem Jahr 1775.


Ein Löffel Gesundheit


Akazienhonig – die beste Medizin gegen Stress; Wiesenhonig – alle seine wohltuenden Eigenschaften können nur schwerlich aufgezählt werden, ausgesprochen gut hilft er jedoch allen Personen im fortgeschrittenen Alter und gibt ihnen neue Kraft; Kastanienhonig – durch seinen bitterlichen Geschmack widerspricht er der Redensart \'süß wie Honig\', doch hilft er bei Verdauungsproblemen und anderen Beschwerden... Honig ist gesund! Diese Behauptung wird niemand zu bestreiten versuchen. Wie gesund er ist, das wird erst noch in Erfahrung gebracht. Aber auch ohne Nachweise können wir mit Sicherheit behaupten, dass Honig gut schmeckt, das Leben besonders versüßt, dass er heute genauso gut ist wie beim ersten Mal, als der Mensch den Honig entdeckte, indem er seine Hand in den Bienenstock steckte (wie kam er überhaupt auf diese Idee?). Der istrische Honig ist von besonderer Qualität, aber er ist nur in begrenzten Mengen vorhanden, so wie es die Vegetation zulässt. Um möglichst viel Honig zu sammeln, stellen die Imker ihre Bienenstöcke ständig um und transportieren sie sogar an einige hundert Kilometer entfernte Stellen. Dies ist ein Hauptbestandteil der Bienenzucht.


Ein langer Weg bis zum Honig


In Istrien beginnt alles im April, wenn die Imker den Früchtehonig und Löwenzahnhonig sammeln, der bis zum Mai geschleudert wird. Danach gehen die Bienenstöcke und die Bienenzüchter, echte Nomaden, auf Wanderschaft, nach der Suche nach Akazien, aus denen ein ausgesprochen hochwertiger und wohlschmeckender Honig gewonnen wird. Gleichzeitig sammeln die Bienen aber auch fleißig den Nektar aus den Salbeiblüten. Die nächste Aktion findet erst im Juni statt, wenn die Bienenstöcke in ein Gebiet gebracht werden, wo es Kastanien gibt, die in letzter Zeit eine sehr unsichere und bescheidene Honigquelle darstellen. Zu dieser Zeit gibt es in Istrien nur eine karge Bienenweide, so dass zu den Bienentrachtpflanzen für den Nektar in Gebiete wie den Gorski Kotar, Kordun und Lika \'gewandert\' werden muss. Hier kommt die Nomadennatur der Bienenzüchter erst richtig zum Ausdruck, sowie ihre Bereitschaft, wegen ein paar Kilogramm des süßen Honigs, alle sieben Tage einige hundert Kilometer auf sich zu nehmen, um die weit verbreitet aufgestellten Bienenstöcke aufzusuchen. Mitte Oktober kehren die Bienen heim. Dann laben sie sich hauptsächlich am Heidekraut und den übrigen blühenden Pflanzen.