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Die verschiedenen Sorten der Trüffel unterscheiden sich hinsichtlich morphologischer Eigenschaften wie Form, Größe, Farbe, Ornamentik des peridiums, Aussehen der gleba, Geruch und Geschmack.

Die Sorten werden im Labor durch Untersuchung von Sporen bestimmt oder durch verschiedene Techniken der Biomolekularanalyse. Derzeit gibt es 63 Sorten, die als Tuber klassifiziert werden. 9 von 25 Sorten, die in Italien und Istrien wachsen, sind essbar, aber nur 4 davon werden gezielt vermarktet:


Tuber melanosporum Vitt.


Von runder Form, manchmal leicht gebuchtet, mit braun-schwarzer Oberfläche, und flach gedrungenen, leicht ausgehöhlten Warzen im oberen Bereich und in der länglich verlaufenden Profilrinne.

Die Gleba, das Innenfleisch, kann grau-braun oder schwarzrot gefärbt sein und ist von zarten hellen, weit verzweigten feinen Adern durchzogen. Die Sporen sind grätenförmig. Dieser Trüffel kann ohne weiteres die Größe eines Apfels erreichen und sogar übertreffen. Er wird im Winter und besonders in den ersten Monaten des Jahres zwar unter Eichen, Haselnussbäumen und schwarzen Steinbuchen gesammelt.

Der eigentümliche, charakteristische Geschmack und der aromatische Duft haben ihn besonders in der französischen Küche sehr beliebt gemacht, wo er unter den schwarzen Trüffeln mit Abstand als die wertvollste Sorte angesehen wird. Diese Sorte wird meist nach kurzem Kochen verzehrt.

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